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ARD-Vorsitzende fordert differenziertes Bild

Leipzig. Die Situation der Menschen in Ostdeutschland wird nach Einschätzung der ARD-Vorsitzenden Karola Wille in den Medien nicht differenziert genug dargestellt. Das gelte insbesondere für Nachrichtensendungen. »Man kann sie nicht auf Rechtsradikalismus und Kriminalität reduzieren. Sie ist vielfältiger und facettenreicher, mit Blick auf Themen, auf die Leistungen der Menschen und ihre Meinungsbilder«, sagte die MDR-Intendantin, die den ARD-Vorsitz zum Jahreswechsel abgibt. In Ostdeutschland habe es den tiefgreifendsten Transformationsprozess der Nachkriegsgeschichte gegeben. »Es war nichts weniger als eine vollständige Veränderung sämtlicher Lebensverhältnisse.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2017, Seite 15, Medien

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