• Wochenendgespräch

Aus: Ausgabe vom 16.12.2017, Seite 1 (Beilage) / Wochenendbeilage

»Keine abgeschlossene Revolution«

Gespräch mit Peter Schaber. Über die aktuelle Lage in Rojava, die Verteidigung der Revolution im Norden Syriens und die Angst der deutschsprachigen Linken vor Populismus

Interview: Simon Loidl
B 01.jpg
Internationalisten beim Aufbau der zivilen Akademie in Rojava

Die Ereignisse um Rojava und der Versuch, in dieser Region im Norden Syriens eine neue Gesellschaft aufzubauen, sind aus den Schlagzeilen verschwunden. Sie haben sich Anfang des Jahres entschlossen, sich vor Ort ein Bild zu machen. Wo waren Sie unterwegs?

Ich bin im Februar 2017 in den Nordirak geflogen und von dort aus zunächst in die Bergregionen Kurdistans weitergereist. Von dort ging es zu Fuß weiter Richtung Rojava. Der Grenzübertritt war nicht ganz einfach, weil Aktivisten und Journalisten nicht über die Grenze in die von der Regierung Masud Barsanis kontrollierten Gebiete kamen. Deshalb verbrachte ich zunächst einige Wochen mit einer Guerilla­einheit in den Bergen, bis sich die Gelegenheit ergab, nach Rojava zu gehen. Dort habe ich zunächst Pressearbeit gemacht. Ich fuhr in den Sengal (Sindschar), wo ich zum Einsatz deutscher Waffen gegen die jesidische Bevölkerung durch Barsanis Demokratische Partei Kurdistans, KDP, recherchierte (jW vom 18. April 2017). Danach kehrte ich nach Rojava zurück, wo ich mich am Aufbau der internationalistischen Strukturen beteiligte.

Was für Strukturen sind das?

Es geht bei diesem Projekt darum, eine internationalistische Kommune für Menschen zu errichten, die von außerhalb nach Rojava kommen. Dort sollen sie die Sprache lernen, aber auch die Ideologie, die dem Versuch des Aufbaus einer neuen Gesellschaft in Rojava zugrunde liegt. Zudem sollen die Internationalisten verstärkt an der zivilen Aufbauarbeit teilnehmen. Bisher war es ja so, dass die meisten direkt in die militärischen Strukturen der Volksverteidigungseinheiten, YPG, eingegliedert wurden und die zivilen Prozesse der Revolution in Rojava kaum kennenlernten.

Die Kommune soll also auch neue Möglichkeiten für Menschen aus anderen Weltregionen bringen, an der gesellschaftlichen Arbeit in Rojava mitzuwirken?

Die Beteiligung von Ausländern an der Revolution war anfangs geringer als man vielleicht annehmen könnte. Insbesondere Leute, die nicht mit der Waffe in der Hand Rojava verteidigen wollten, sahen wenig Möglichkeiten, am zivilen Aufbau mitzuarbeiten. Deshalb wurde die Kommune gegründet, deren Kern eine zivile Akademie ist. Gleichzeitig werden als ökonomisches Projekt rund um die Kommune Kooperativen aufgebaut. Die Idee dahinter ist, dass Internationalisten etwa zwei Monate dort verbringen, wo sie auch Aktivisten aus anderen Ländern treffen. Danach arbeiten die Leute in verschiedenen Bereichen mit. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten – Pressearbeit, Jugendarbeit, Sanitätsarbeit in Krankenhäusern und vieles mehr.

Diese Eingliederung von Menschen aus aller Welt belastet die gesellschaftlichen Ressourcen Rojavas. Was bringt das?

Das ist tatsächlich ein Problem. Allerdings versteht sich die kurdische Bewegung als internationalistische Bewegung, und es ist durchaus als Geschenk an uns zu verstehen, dass sie uns die Möglichkeit eröffnet, hinzukommen, um die Revolution kennenzulernen. Das Nutzenkalkül steht da nicht im Vordergrund. Aber es lohnt sich tatsächlich. Die Internationalisten bringen neue Perspektiven ein. Dies betrifft insbesondere den Bereich der Jugendarbeit. Auf die ganz normalen Jugendlichen in Rojava, die nicht in politische Strukturen der kurdischen Bewegungen eingebunden sind, macht es durchaus Eindruck, dass Leute aus Europa kommen, um diese Revolution kennenzulernen. Sie haben ein sehr schiefes Bild vom Leben im Westen, das ihnen das türkische oder arabische Fernsehen vermittelt. Wenn dann Leute dieses Bild zurechtrücken, ergeben sich interessante Diskussionen. Das ist insofern wichtig, als es Jugendliche auch davon abhält, sich etwa aus völlig illusionären Gründen auf den Weg nach Europa zu machen. Darüber hinaus fehlen in vielen Bereichen Leute, insbesondere im Sanitäts- und Gesundheitsbereich. Auch hier ist die Arbeit der Internationalisten von konkretem Nutzen.

Rojava ist zu einer Projektionsfläche geworden. Es wird viel darüber diskutiert, obwohl hierzulande wenig darüber bekannt ist, was tatsächlich passiert. Kann man sich auf einen Aufenthalt dort genügend vorbereiten?

Die meisten Ausländer, die nach Rojava fahren, kommen mit idealistischen Illusionen an. Das war auch bei mir so, obwohl ich bereits oft in der Region unterwegs war – wenn auch nicht direkt in Rojava. Man fährt also hin und ist der Ansicht, dass dort schon alles fertig ist, dass die Revolution vollzogen ist und die Leute nun in Räten herumsitzen und sich darüber freuen. Dort angekommen merkt man, dass es sich tatsächlich um sehr anstrengende Arbeit handelt. Selbst der Aufbau von grundlegenden gesellschaftlichen Strukturen ist harte Arbeit. Die Menschen waren an staatliche Strukturen gewöhnt, die sie immer unter der Knute gehalten haben, und wo es keine Mitbestimmungsmöglichkeiten gab. Die eigenen Angelegenheiten selbst zu regeln, ist kein spontaner Prozess, sondern muss erlernt werden. Die erste Erkenntnis nach der Ankunft in Rojava war also, dass nichts reibungslos vonstatten geht, sondern es sich um sehr langwierige Entwicklungen handelt.

Gleichzeitig herrscht in der Region weiterhin Krieg. Wie wirkt das auf den politischen Prozess?

Das Bewusstsein der Menschen in dieser Region wurde über Jahrzehnte von Krieg und Imperialismus geprägt. Das führt unter anderem dazu, dass es vielen schwerfällt, sich mit einer gesellschaftlichen Idee zu identifizieren. Wenn man durch Rakka fährt, sieht man Leute, die noch wenige Wochen zuvor den IS-Gruß gezeigt haben und nun den kurdischen Gruß übernommen haben. Dabei handelt es sich aber um nichts anderes als eine Überlebensstrategie, sich an die jeweils stärkste Miliz anzupassen. Viele, die aus dem Westen mit idealistischen Vorstellungen nach Rojava kommen, scheitern an solchen Widersprüchen. Sie kommen in ein Land, das weltweit bekannt ist für die Frauenrevolution, und dann landen sie in Familien, wo ein Mann zwei Frauen hat – und die machen noch dazu die ganze Arbeit, während man mit dem Mann im Wohnzimmer sitzt und Tee trinkt.

Viele Prozesse sind unabgeschlossen. Das betrifft insbesondere die Ökonomie. Rojava ist abhängig von Importen, die über Schmuggelwege ins Land kommen. Die Schmuggler verdienen viel Geld mit völlig überteuerten Waren, die noch dazu von schlechter Qualität sind. Rojava ist nicht in der Lage, seine eigenen Bedürfnisse zu decken, etwa eine Landwirtschaft oder eine Industrie aufzubauen. Das ist der Administration Nordsyriens bewusst, weshalb es etwa die Projekte zum Aufbau von Kooperativen gibt. Das steht aber erst ganz am Beginn.

Kurz: Bei dem, was wir in Rojava derzeit erleben, handelt es sich um einen revolutionären Prozess, aber um keine abgeschlossene Revolution. Die kurdische Bewegung versucht, eine kollektive Wirtschaft mit Rätestrukturen aufzubauen, aber sowohl der kapitalistische Einfluss als auch feudale Strukturen sind weiterhin vorhanden.

Hinzu kommt die militärische Bedrohung dieser Revolution.

Die Bewegung in Rojava muss sich gegen eine Reihe von Feinden wehren. Die Allianzen, die dabei geschmiedet werden, sind immer fragil. Man kämpft an unterschiedlichen Fronten, immer wieder gibt es eine vorübergehende Verständigung, etwa mit der syrischen Regierung, dann zerbrechen derartige Allianzen wieder, es kommt zu Gefechten. Fast alle internationalen Player mischen in der Region mit, dazu kommen Dutzende lokale Milizen und Regierungen. Innerhalb dieser Kräfteverhältnisse versucht die kurdische Bewegung, eine Strategie zu finden und nennt sie den »dritten Weg«. Das bedeutet, dass man sich weder von einer der regionalen, noch von einer internationalen Macht abhängig macht – auch wenn es manchmal so aussieht, als gäbe es derzeit eine Abhängigkeit von den USA. Dabei muss man aber stets im Auge behalten, dass die kurdische Bewegung seit 40 Jahren in der Region kämpft. In diesen Jahrzehnten hat sie immer auch gegen das NATO-Mitglied Türkei gekämpft und deshalb keine Illusionen, was die USA angeht. Viele hochrangige Vertreter der kurdischen Bewegung sagen ganz offen, dass die USA in einem künftigen Syrien keinen Platz haben werden. Man hat schlicht in der chaotischen Situation gemeinsame Interessen festgestellt und sich daher in einer Koalition gegen den IS zusammengefunden. Gleichzeitig gibt es aber seitens der kurdischen Bewegung weiterhin eine Verständigung mit Russland.

Ist die Kooperation mit den USA alternativlos?

Viele Internationalisten in Rojava sehen sich in einer antiimperialistischen Tradition, und da ist es natürlich nicht angenehm, plötzlich auf derselben Seite wie die USA zu stehen. Das wird durch die Art und Weise verstärkt, wie die USA auch diesen Krieg führen. Die lokalen Bodentruppen versuchen, Zivilisten möglichst zu schonen und mit ihnen etwas Neues aufzubauen. Für die US-Armee stellt sich die Aufgabe anders. Das sieht man konkret bei der Kriegführung in Rakka. Den US-Verantwortlichen ist es egal, wie die Stadt nach der Befreiung aussieht, und deshalb wird auch hier etwa Munition mit angereichertem Uran eingesetzt, die die ganze Region vergiftet. Dennoch glaube ich, dass es zu dieser gemeinsamen Strategie keine Alternative gab. Jene, die die Zusammenarbeit mit den USA am heftigsten kritisieren, müssen selten tatsächlich vor Ort ihre Gebiete verteidigen. Mittlerweile ist allerdings ein Punkt erreicht, an dem sich neue Möglichkeiten eröffnen. Die Chancen, mit der syrischen Regierung oder Russland über einen Status für Nordsyrien zu verhandeln, sind wieder real, sofern Damaskus akzeptiert, dass es kein Zurück hinter eine demokratisch-föderale Verfasstheit Syriens gibt. Da sind die USA und Iran diejenigen, die Öl ins Feuer gießen, während Russland eine eher gemäßigte Position vertritt und versucht, die syrische Regierung dazu zu drängen, den Status quo anzuerkennen.

Hierzulande gibt es nur wenige zuverlässige Berichte aus der Region. Wie vielen westlichen Journalisten sind Sie während Ihres neunmonatigen Aufenthalts in Nordsyrien begegnet?

Nicht sehr viele. Man trifft immer wieder Leute, die als Freelancer unterwegs sind. Kollegen von den großen Nachrichtenagenturen habe ich keine gesehen. Vereinzelt fährt ein Team an den einen oder anderen Schauplatz, die ARD etwa war kurz nach uns ebenfalls in Sengal, aber das ist sehr selten. Das merkt man auch vielen Beiträgen zu Ereignissen in Nordsyrien an, deren Autoren etwa in Ägypten oder bestenfalls in Erbil, in der Autonomen Region Kurdistan im Irak, sitzen. Das ist schon ärgerlich, zumal die Agenturen oder auch größere Medien unsere Berichte, die wir in dieser Zeitung oder im Lower Class Magazine veröffentlicht haben, stets ignorieren. Das hat nicht nur damit zu tun, dass wir von einer bestimmten politischen Position aus arbeiten und berichten, sondern hängt auch mit den Mechanismen zusammen, die in den Redaktionsstuben der Mainstreammedien wirksam sind. Da wird für eine kurze Zeit über ein bestimmtes Großereignis berichtet, das aber sehr rasch wieder aus dem Fokus gerät. Sengal ist ein gutes Beispiel. 2014 war die ganze Welt zu Recht über den IS empört, der einen Genozid an der jesidischen Bevölkerung verübt hat. Nach einigen Monaten war das aber bereits kein Thema mehr. Dieser Sensationalismus führt dazu, dass Journalisten nicht in Regionen fahren, die medial bereits abgehakt sind, weil sie wissen, dass sie ihre Berichte nicht mehr verkaufen können.

Sie waren in den Tagen der Befreiung Rakkas direkt an der Front. Wie haben Sie das verarbeitet?

Die gesamte Kulisse während der Fahrt in die Stadt war natürlich beängstigend: Gefechtslärm, überall massive Zerstörungen. Das ist durchaus ein Eindruck, für den man Kraft braucht, um nicht einfach wieder abzuhauen. Ich bin selbstverständlich nicht alleine hingefahren, sondern mit Genossen, und wenn der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gut ist, mit der man sich in so einer Situation befindet, dann kann man das gemeinsam durchstehen. Man unterstützt sich gegenseitig dabei, das Erlebte zu verarbeiten und die Situation zu bewältigen.

Erstaunlich war für mich aber auch, wie schnell man sich an die Situation gewöhnt. Als ich die ersten Luftschläge aus der Distanz erlebt habe, war ich von der Heftigkeit einigermaßen beeindruckt und dachte, dass ich da nicht näher dran sein möchte. Einige Tage später habe ich Derartiges in unmittelbarer Nähe erlebt, und nach einiger Zeit kann man sogar schlafen, während unweit Bombardierungen stattfinden. Die Toleranzschwelle verschiebt sich rasch. Und das ist auch notwendig, um die Erlebnisse aushalten und einordnen zu können. Was ich zuvor über die Schwierigkeiten und Widersprüche beim Aufbau ziviler Strukturen in Rojava gesagt habe, gilt für den militärischen Bereich um so mehr. Wenn man aus der westlichen Wohlfühl-Linken kommt, muss man erstmal mit der Tatsache zurechtkommen, dass eine Revolution nicht immer nur schön ist.

Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus Rojava für Ihre politische Arbeit nach Europa mit?

Ich bin der Ansicht, dass die kurdische Bewegung Mechanismen entwickelt hat, wie eine revolutionäre Organisation intern gestaltet sein sollte. Vieles davon ist nicht neu. Prinzipien wie Kritik und Selbstkritik oder genossenschaftliches Verhalten untereinander wurden dort neu belebt. Das war für mich vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen in vielen linken Gruppen hierzulande durchaus lehrreich. Selbst in den schwierigsten Situationen ist dort das Verhältnis der zusammen arbeitenden oder kämpfenden Menschen untereinander gut.

Dies betrifft ganz allgemein auch den Aufbau einer zukünftigen Gesellschaft. Sakine Cansiz hat das mal sinngemäß so formuliert, dass Sozialismus nicht etwas ist, was irgendwann mal kommt. Sozialismus ist etwas, das wir unter uns aufbauen und durch das Beispiel, das wir leben, auf die Gesellschaft ausdehnen wollen. Das hat in der kurdischen Gesellschaft insofern funktioniert, als die Bewegung Einfluss auf Millionen hat. Für viele Menschen aller Altersgruppen ist Sozialismus die Leitlinie für ihr Leben geworden. Der Ausgangspunkt dieser Bewegung war eine ganz kleine Gruppe, die nun eine ganze Gesellschaft organisiert. Da gibt es sicher einiges für uns in der Bundesrepublik zu lernen. Viele Linke hierzulande grenzen sich ja ganz bewusst von der Bevölkerung ab oder setzen sich als moralische Instanz darüber.

Viele dieser Einsichten sind trivial, aber für mich war es ein großer Unterschied, das nur auf einer theoretischen Ebene zu reflektieren oder tatsächlich eine entsprechende Praxis zu erleben. Die kurdische Bewegung redet nicht radikal, hat aber eine radikale Praxis. Die können mit jedem diskutieren – vom Oberkommando der USA bis zu nationalistischen Gruppierungen in Syrien oder in der Türkei. Die Praxis ist aber immer an der Revolution orientiert. Bei uns ist das oft umgekehrt. Linke hierzulande reden oft sehr radikal und grenzen sich schnell gegenüber anderen ab, aber die Praxis – sofern es eine solche überhaupt gibt – hat damit nichts zu tun.

Der Ausgangspunkt für die kurdische Bewegung war die nationale Unterdrückung. Das große Problem der mitteleuropäischen Linken scheint ja zu sein, dass sie nicht bei den realen Problemen der Menschen ansetzen kann.

Ja, das sehe ich auch so. Daraus erwächst die Tendenz, erfolgreiche Bewegungen wie die kurdische kopieren zu wollen. Da sucht man dann nationale Minderheiten in der BRD, um mit ihnen zusammen Politik zu machen. Das scheint mir nicht der richtige Weg zu sein. Die Ansatzpunkte sind natürlich trotzdem vorhanden. Die urbanen Kämpfe, die überall stattfinden, wären solche Punkte, also die Frage nach Wohnraum, nach Recht auf Stadt. In Berlin-Kreuzberg beispielsweise finden viele einzelne Kämpfe statt, aber gleichzeitig gibt es auch Kiezversammlungen, wo die Leute aus den unterschiedlichen Bewegungen zusammenkommen und beraten, wie sie ihre Interessen koordinieren und verknüpfen. Das ist im Grunde nichts anderes als die Vorform einer Rätestruktur. Ganz prinzipiell gibt es es natürlich die soziale Frage als Angelpunkt. Das betrifft den Stadtteil wie den Betrieb.

Ich denke, was wir in Mitteleuropa als erstes lernen müssen, ist eine einfache Sprache. Die Publikationen der Linken sind oft in einer Weise geschrieben, die mit der Bevölkerung nichts zu tun hat. Die Angst vor der Vereinfachung muss überwunden werden. Niemandem bricht ein Zacken aus der akademischen Krone, wenn er oder sie ganz normal spricht. Die Linke darf nicht erwarten, dass jemand ein Soziologiestudium absolviert hat, um die politischen Forderungen einer Bewegung zu verstehen. Die Angst vor Verkürzung und Populismus ist eines der größten Probleme der deutschsprachigen Linken.

Peter Schaber ist Redakteur des Lower Class Magazine. Während der vergangenen Monate sind viele seiner Berichte aus Nordsyrien in junge Welt erschienen


Lesetip abgeben

Artikel empfehlen:

Infos und Verweise zu diesem Artikel:

Ähnliche:

Regio:

Mehr aus: Wochenendbeilage