Aus: Ausgabe vom 14.11.2017, Seite 7 / Ausland

Bild: Pouria Pakizeh/Iranian Students News Agency/AP/dpa

Hunderte Tote nach Erdbeben im Iran

Teheran. Bei einem schweren Erdbeben in der mehrheitlich von Kurden besiedelten Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak sind mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Dem iranischen Innenministerium zufolge wurden am Montag 336 Tote und 3.950 Verletzte registriert. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die südlichen Kurdengebiete in der Grenzregion am Sonntag abend (Ortszeit) erschüttert. Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der westiranischen Provinz Kermanschah.

Rettungskräfte konnten erst acht Stunden nach dem Beben ihre Bergungsarbeiten richtig beginnen. Sie mussten warten, bis es in den betroffenen Gebieten hell wurde. Bis Montag mittag gab es zudem 135 Nachbeben in mehreren Provinzstädten. Nach Angaben des Roten Halbmonds waren besonders die drei Grenzstädte Sare Pole Sahab, Ghassre Schirin und Asgal von dem Beben betroffen. (dpa/jW)

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