Zum Inhalt der Seite

Hamburg: Plünderer zu Jugendstrafe verurteilt

Hamburg. Erstmals ist in Hamburg ein junger Mann verurteilt worden, der sich während des G-20-Gipfels im Juli an Geschäftsplünderungen beteiligt hat. Das Hamburger Amtsgericht verurteilte den zur Tatzeit 18jährigen am Montag nachmittag wegen schweren Landfriedensbruchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Er muss zudem 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, mit dem Jugendamt kooperieren und zunächst bei seiner Mutter und perspektivisch in einer Jugendwohnung leben. Zuletzt war der Heranwachsende obdachlos.

Das Gericht berücksichtigte bei dem Verurteilten laut einem Sprecher strafmildernde Umstände. So hat der heute 19jährige bereits vier Monate in Untersuchungshaft gesessen. Außerdem hatte er sich wenige Tage nach der Tat selbst angezeigt. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2017, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!