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»Stolpersteine« systematisch entfernt

Berlin. Mindestens 16 »Stolpersteine«, die an Opfer des Naziregimes und Widerstandskämpfer erinnern, sind in den vergangenen Tagen in Berlin von bislang Unbekannten aus dem Pflaster gerissen worden – fast alle in der Hufeisensiedlung im Bezirk Neukölln. Ein Polizeisprecher vermutete am Dienstag gegenüber der Tageszeitung Neues Deutschland einen politischen Hintergrund, daher ermittle der Staatsschutz. Zu diesem Zeitpunkt wurde noch von zwölf gestohlenen Stolpersteinen ausgegangen. Bis Mittwoch wurden vier weitere Löcher im Boden entdeckt, wo zuvor die kleinen Messingtafeln eingelassen waren. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2017, Seite 4, Inland

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