Zum Inhalt der Seite

Viele Tote nach Gefechten im Nordirak

Bagdad. Irakische Truppen und kurdische Peschmerga haben sich schwere Gefechte geliefert. Iraks gemeinsames Operationskommando teilte am Freitag mit, Kräfte von Armee, Polizei und schiitischen Milizen hätten den Ort Altin Köprü in der Provinz Kirkuk eingenommen. Das Peschmerga-Kommando erklärte hingegen, die Angriffe seien abgewehrt worden. Nach kurdischen Angaben starben etwa 30 Peschmerga-Kämpfer. Iraks Truppen hatten zu Beginn der Woche bereits große Gebiete eingenommen, die bisher unter Kontrolle der Peschmerga waren, darunter Kirkuk, die Hauptstadt der gleichnamigen ölreichen Provinz. Der Konflikt zwischen beiden Seiten war nach dem erfolgreichen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden eskaliert. Die kurdische Nachrichtenseite Rudaw berichtete zudem, die kurdische Seite habe auch deutsche Waffen eingesetzt. In Berlin wurde das nicht bestätigt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2017, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!