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17.10.2017
Justiz

Feindstrafrecht in Hamburg

Prozessauftakt: Italienischem G-20-Gegner wird schwerer Landfriedensbruch ­vorgeworfen – ohne Belege. Anwältin stellt Befangenheitsantrag

Von Kristian Stemmler
»Fabio! Fabio!« schallt es durch den Flur des Amtsgerichts Altona im Westen Hamburgs. Im Gerichtssaal brandet Beifall auf, als der Angeklagte hereinkommt. Ein bulliger Justizbeamter führt den schmalen jungen Mann aus der Untersuchungshaft in Handschellen vor wie einen Schwerverbrecher. Mit diesen Szenen begann am Montag morgen ein besonderer Prozess in der Serie von Verhandlungen gegen Anfang Juli inhaftierte Gegner des »G-20-Gipfels« in Hamburg. Vor Gericht stand F...

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