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Johnson zitiert in Myanmar Kolonialgedicht

London. Der britische Außenminister Boris Johnson hat im südostasiatischen Myanmar beinahe einen diplomatischen Eklat provoziert. Bei einem offiziellen Besuch in der ehemaligen britischen Kolonie im Januar zitierte der konservative Politiker ein Gedicht des Schriftstellers und Kolonialismusverfechters Rudyard Kipling (1865–1936), wie ein am Samstag von der britischen Zeitung The Guardian veröffentlichtes Video des Senders Channel 4 zeigt. Bei dem Auftritt in der Shwedagon-Pagode in Yangon (früher Rangun), dem religiösen Zentrum Myanmars, rezitierte Johnson die ersten Zeilen des Kipling-Gedichts »The Road to Mandalay«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2017, Seite 2, Ausland

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