Aus: Ausgabe vom 08.09.2017, Seite 3 / Schwerpunkt

Termine: Mieterdemos rund ums Wochenende

Hannover: Freitag, 8. September, 15 Uhr, Versammlung auf dem Halim-Dener-Platz neben dem Pfarrlandplatz, um 18 Uhr demonstrativer Kiezspaziergang.

Ruhrgebiet: Samstag, 9. September, 13 Uhr, Josef-Neuberger-Straße am Nordbahnhof in Bochum. Im Zuge der Demonstration »Solidarität gegen Abschiebung – Menschlichkeit gegen Rechtsruck« wird auf die Folgen von steigenden Mieten und einem engen Wohnungsmarkt insbesondere für Geflüchtete hingewiesen; in Bochum kämpfen viele Gruppen für die Einführung einer Zweckentfremdungssatzung. Im September wird im Rat darüber abgestimmt.

Montag, 11. September 2017, 18 Uhr, DGB Haus, Teichstraße 4 in Essen, Versammlung und Demonstration »Stoppt den Mietenwahnsinn! Kann eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit helfen?«, u. a. von und mit dem Deutschen Mieterbund und Verdi.

Am Dienstag, 12. September von 14 bis 15.30 Uhr organisieren lokale Mietervereine und Initiativen rund um das Mieterforum Ruhr in Essen zwei Kundgebungen auf dem Katernberger Markt. In Dortmund laden um 17 Uhr das Mieterforum Ruhr und der Mieterverein Dortmund zur Kundgebung »Mietpreistreiber Modernisierung« auf den Sonnenplatz ein.

Frankfurt am Main: Samstag, 9. September, 14.00 Uhr, Römerberg, Versammlung mit freier und öffentlicher Nominierung für den Negativpreis »Betongoldhäuschen«.

Potsdam: Freitag, 8. September, 17 Uhr Leipziger Straße/Schwimmbad »Blu«, Startpunkt der Demo »Miete? Stopp! Jetzt!« durch die Potsdamer Innenstadt. Um 19 Uhr folgt am Alten Markt die Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen und Musik von Dota Kehr und 44 Leningrad. Am Samstag, 9. September, 18 Uhr: Alter Markt »Rund um die Fachhochschule« mit einer 24-Stunden-Staffel gegen die Privatisierung der Potsdamer Stadtmitte.

Nürnberg: Das Sozialforum Nürnberg diskutiert zu Fragen des Wohnens in Gemeineigentum im Nachbarschaftshaus Gostenhof am Montag, 11. September, 20.00 Uhr.

Berlin: Samstag, 9. September, 14.00 Uhr Oranienplatz (Kreuzberg), Demo »Wem gehört die Stadt? – Gegen hohe Mieten und Zwangsräumungen«

Hamburg: 9. September, 14.30 Uhr Hachmannplatz (Hauptbahnhof), »›Zeit für einen Aufschrei!‹ Unsere Alternative heißt Solidarität«, u. a. mit »Recht auf Stadt« und dem »Hamburger Bündnis gegen rechts«. Abschlusskundgebung vor der Roten Flora.

Infos und Verweise zu diesem Artikel:

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