Zum Inhalt der Seite

DPolG kritisiert Waffenverbotszonen

Berlin. Die rechtsgerichtete Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat die geplanten Waffenverbotszonen in Sachsen kritisiert. Reinhard Gärtner, Sprecher der DPolG in Sachsen, bezeichnete eine entsprechende Verordnung des Landtags in der Freitagausgabe der Welt als »Schnapsidee im Wahljahr«. »Wenn wir eine Waffenverbotszone einrichten, wandern die Banden eben ein paar Meter weiter«, sagte er. Sachsen hatte am Dienstag die Einrichtung von Waffenverbotszonen an »Kriminalitätsschwerpunkten« beschlossen. In Hamburg, Bremen und Kiel gibt es bereits solche Zonen. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2017, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!