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19.08.2017
Venezuela

Wenn es auf der Bank kein Geld mehr gibt

Venezuelas Finanzinstitute geben ihren Kunden kaum noch Bares. Davon profitieren dubiose Händler

Von André Scheer
In Venezuela wird das Bargeld knapp. Ende vergangenen Jahres hatte Präsident Nicolás Maduro angekündigt, die Banknoten mit dem bis dahin höchsten Nennwert von 100 Bolívares aus dem Verkehr zu ziehen und an ihrer Stelle solche für 5.000, 10.000 und 20.000 Bolívares einzuführen. Doch die Operation endete in einem Fiasko – bis heute sind offenkundig nicht genügend der neuen Scheine eingetroffen. Doch angesichts der hohen Inflationsrate und rasant steigender Preise brau...

Artikel-Länge: 3021 Zeichen

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