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Regierungskrise in der Slowakei

Bratislava. Die zweitstärkste Regierungspartei der Slowakei hat am Montag überraschend die seit knapp einem Jahr bestehende Dreiparteienkoalition aufgekündigt, wie Parlamentspräsident Andrej Danko von der rechtspopulistischen Slowakischen Nationalpartei schriftlich mitteilte. Vom sozialdemokratischen Regierungschef Robert Fico war zunächst keine Stellungnahme dazu zu bekommen. Bela Bugar, der Chef der vor allem von der ungarischen Minderheit gewählten kleinsten Regierungspartei Most-Hid, sagte, die Aufkündigung des Koalitionsvertrags müsse im Koalitionsrat zwischen den drei Parteichefs besprochen werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2017, Seite 2, Ausland

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