Zum Inhalt der Seite

Bürgermeister auf ­Philippinen erschossen

Manila. Bei einer Razzia ist auf den Philippinen der Bürgermeister der Stadt Ozamiz getötet worden. Die Polizei habe das Haus von Reynaldo Parojinog durchsuchen wollen, als dessen Wachleute auf die Sicherheitskräfte geschossen hätten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Daraufhin hätten die Beamten zurückgeschossen und Parojinog sowie elf weitere Menschen getötet.

Präsident Rodrigo Duterte führt einen unnachgiebigen Kampf gegen Drogenkriminalität im Land. Dabei gehen die Sicherheitskräfte auch gegen örtliche Politiker, Polizisten und Richter vor, die zum Teil von Duterte namentlich an den Pranger gestellt werden. Im vergangenen Jahr starben bereits zwei andere Bürgermeister, die Duterte mit Drogenhandel in Verbindung gebracht hatte. Insgesamt wurden seit seinem Amtsantritt fast 3.200 Menschen von der Polizei getötet. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!