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Gewaltiger Irrtum

Schorndorfer Polizei ­korrigiert Falschmeldung

Schorndorf/Stuttgart. Die Polizei (im Bild: Roland Eisele, der Polizeipräsident in Aalen), hat ihre Falschmeldung zu den Vorfällen auf dem Schorndorfer Volksfest eingeräumt. Am Wochenende war zunächst von »massiven« Gewalttätigkeiten gegen Polizisten und Frauen die Rede. In der Nacht zu Sonntag stand eine Gruppe von etwa 100 jungen Erwachsenen der Polizei feindselig gegenüber, nicht 1.000 Menschen, wie polizeilich angegeben worden war. Aus dieser Gruppe habe es »massive Flaschenwürfe« auf die Beamten gegeben. Der Bürgermeister des Ortes hatte am Dienstag im ZDF von zwei Biertrinkern gesprochen. In der offiziellen Korrektur der Polizei vom Donnerstag heißt es weiter, die ursprüngliche Mitteilung über »bis zu 1.000« junge Aufständische aus Asien habe zu der Fehlinterpretation geführt, dass eine Gruppe an allen geschilderten Taten beteiligt gewesen sei. Insgesamt wurden während der »Schorndorfer Woche« 53 einzelne Straftaten angezeigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2017, Seite 1, Inland

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