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18.07.2017
Seenotrettung

»Arbeit der freiwilligen Retter wird angefeindet«

»Alarm-Phone-Initiative« übt Druck auf Küstenwachen aus, damit diese Geflüchteten in Seenot helfen. Gespräch mit Miriam Edding

Interview: Wolfgang Pomrehn
Mit der »Alarm-Phone-Initiative« wurde 2014 ein Netzwerk aufgebaut, das bei der Rettung von Flüchtlingen aus Seenot hilft. Was genau tut die Initiative? Wir sind in 13 Ländern aktiv und betreuen eine zentrale Telefonnummer. Es geht darum, für Migranten, die im Mittelmeer auf dem Weg nach Europa in Seenot geraten sind, die jeweils zuständige Küstenwache zu benachrichtigen. Die Idee ist entstanden, als 2013 mehr als 200 Menschen ertranken, weil sich Malta und Italien ...

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