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Personalabbau bei Solarworld

Düsseldorf. Bei der insolventen Firma Solarworld droht Personalabbau. Dem Konzern gelinge es nicht, wegen der hohen Produktionsaufwendungen seine Personalkosten zu verdienen, teilte der vorläufige Insolvenz­verwalter Horst Piepenburg am Montag mit. Daher werde es zu einem »signifikanten« Abbau bei den insgesamt noch 1.850 Stellen kommen. Auch die Suche nach Geldgebern ziehe sich hin. Mehrere interessierte strategische Investoren aus dem In- und Ausland hätten noch einen Beratungsbedarf von bis zu vier Monaten angemeldet.

Die Solarworld AG hatte am 11. Mai Insolvenz beantragt. Seither wurden bereits 400 Stellen abgebaut. Freiberg ist mit rund 1.000 Beschäftigten der größte Standort gefolgt von Arnstadt mit knapp 650 und Bonn mit rund 200. (Reuters/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2017, Seite 5, Inland

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