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Wenders’ Heiliges

Seit Jahren streiten enttäuschte Liebhaber des Filmregisseurs Wim Wendersdarüber, wann der seinen letzten guten Film gedreht habe. War es 1982 (»Der Stand der Dinge«), 1984 (»Paris, Texas«) oder 1987 (»Der Himmel über Berlin«)? Nun hat sich die Evangelische Kirche Bochum eingeschaltet, um diskret auf die filmästhetischen Probleme dieses Mannes hinzuweisen: Er bekommt den mit 5.000 Euro dotierten Hans-Ehrenberg-Preis, weil er mit seiner Arbeit Bilder banne, die das Heilige im Weltlichen zeigten. Der Preis wird am 17. September in der Bochumer Christuskirche verliehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2017, Seite 11, Feuilleton

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