-
06.07.2017
- → Ausland
Kriegsverbrechen in Zentralafrika
Bangui. In der Zentralafrikanischen Republik haben Milizen in den vergangenen zweieinhalb Jahren der US-Organisationen »Human Rights Watch« (HRW) zufolge mindestens 560 Menschen getötet. Seit Ende 2014 missbrauchten Kämpfer zudem etliche Menschen sexuell und zerstörten mehr als 4.200 Häuser, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten HRW-Bericht hieß. Die Dunkelziffer der begangenen Greueltaten liegt demnach deutlich höher. Beide Konfliktparteien, die Antibalakamilizen und die Kämpfer der Séléka, seien dafür verantwortlich. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!