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MH-17-Prozess in den ­Niederlanden

Berlin. Der Fall des 2014 über der Ostukraine abgeschossenen malaysischen Passagierflugzeugs soll vor einem niederländischen Gericht verhandelt werden. Die Regierung in Den Haag teilte am Mittwoch mit, die an den Ermittlungen beteiligten Länder – die Niederlande, die Ukraine, Malaysia, Belgien, Australien – hätten sich darauf geeinigt. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen, und es seien noch keine Haftbefehle erlassen worden. Die Boeing der Malaysia Airlines mit Flugnummer MH 17 war am 17. Juli 2014 über umkämpftem Gebiet im Donbass angeblich mit einer Luftabwehrrakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord wurden getötet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2017, Seite 2, Ausland

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