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Irak

Moschee in Mossul ­eingenommen

Mossul. Im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) haben irakische Regierungskräfte die symbolträchtige Große Moschee in der Altstadt von Mossul eingenommen. Die Einheiten der Armee setzten ihren Vormarsch weiter vor, erklärte ein Militärsprecher am Donnerstag.

Der IS hatte vor drei Jahren in einer Audiobotschaft die Errichtung eines »Islamischen Kalifats« in Syrien und im Irak verkündet. Einige Tage später zeigte sich IS-Chef Abu Bakr Al-Baghdadi bei einer Freitagspredigt in der Großen Moschee erstmals öffentlich. In der vergangenen Woche sprengten IS-Anhänger das Gebäude, das auf das 12. Jahrhundert zurückgeht und auch als Al-Nuri-Moschee bekannt ist. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2017, Seite 7, Ausland

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