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USA: Freigelassener Student gestorben

Chicago. Der in der vergangenen Woche von Nordkorea freigelassene US-Student Otto Warmbier ist tot. Der 22jährige sei in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Cincinnati gestorben, teilte seine Familie am Montag mit. Nach Angaben der Ärzte hatte er schwere Hirnverletzungen erlitten. Der Student, der Nordkorea mit einer Reisegruppe besucht hatte, war im März 2016 wegen Diebstahls eines politischen Plakats und angeblicher »Verbrechen gegen den Staat« zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Ungefähr seit dem soll er laut von seinen Eltern erhaltenen Informationen im Koma gelegen haben. Angeblich hatte er eine Nahrungsmittelvergiftung erlitten und danach Schlafmittel erhalten, woraufhin er nicht mehr aufgewacht sei. Vergangene Woche wurde Warmbier aus »humanitären Gründen« freigelassen und in die USA ausgeflogen. US-Präsident Donald Trump erhob nach Warmbiers Tod schwere Vorwürfe gegen Pjöngjang. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2017, Seite 6, Ausland

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