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Ungarn: Prozess um Tod von Migranten

Budapest. Fast zwei Jahre nach dem Fund von 71 erstickten Migranten in einem Lastwagen in Österreich beginnt im ungarischen Kecskemet am Mittwoch der Prozess gegen elf mutmaßliche Schlepper. Die Staatsanwaltschaft will für die vier Hauptangeklagten lebenslange Haftstrafen beantragen. Der Fund der Leichen an einer Autobahn im österreichischen Burgenland hatte im August 2015 international für Entsetzen gesorgt. Der Prozess findet in Ungarn statt, weil die Menschen laut Gutachtern noch auf ungarischem Staatsgebiet starben. Bei den vier Hauptbeschuldigten, die wegen Mordes und Schlepperei angeklagt sind, handelt es sich um einen Afghanen und drei Bulgaren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2017, Seite 2, Ausland

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