Aus: Ausgabe vom 20.06.2017, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

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Eine Indonesierin mit einem Poster des Mönchs Ashin Wirathu aus Myanmar, der regelmäßig gegen Muslime hetzt: »Myanmar – Die Macht der Mönche«

Re: Die Millionärsjägerinnen

Wie angle ich mir einen Oligarchen?

Anhimmeln, Anbaggern, Anschmiegen: In Moskau lernen junge Russinnen, wie sie sich einen reichen Mann angeln. Eine Investition in die Zukunft, denn die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Russland enorm. Aber wohl auch in den USA, oder? Mit diesem Präsidenten und seiner Gattin?

Arte, 19.45

Wie gefährlich ist die Deutsche Bank?

Der Film verspricht exklusiven Einblick in das Innere der Deutschen Bank mit noch nie gesehenen Bildern der Firmenzentralen in Frankfurt, London und New York und Interviews mit dem Topmanagement, darunter der Vorstandsvorsitzende John Cryan und Aufsichtsratschef Paul Achleitner. 2016 hatte der Internationale Währungsfonds dem Geldhaus bescheinigt, die Bank mit den größten Risiken fürs Weltfinanzsystem zu sein. Die Autoren ziehen Bilanz. Wie weit sind die Aufräumarbeiten gediehen? Welche Altlasten gibt es noch? Wie glaubwürdig ist der Wandel? Vor allem: Welche Zukunft hat die Megabank? Und dieser Trump – der schuldet denen eine Menge Geld.

Arte, 20.15

George

Dokudrama von Joachim Lang

Götz George verkörpert seinen eigenen Vater, den Schauspieler Heinrich George. Im Mittelpunkt des Films stehen die letzten Lebensjahre des Schauspielers. Dabei befasst sich das Dokudrama intensiv mit dem Thema Schuld und Verantwortung des Künstlers in der Nazidiktatur. Mit Götz George (Heinrich George), Muriel Baumeister (Berta Drews), Samuel Finzi (Oberleutnant Bibler), Martin Wuttke (Joseph Goebbels). Regie: Joachim A. Lang.

RBB, 22.45

Myanmar – Die Macht der Mönche

In Mandalay, dem religiösen Zentrum von Myanmar, predigt der Mönch Thaw Bita. Der 30jährige Demokrat ist ein bekennender Anhänger von Aung San Suu Kyi. Seit 2016 regiert sie das Land, doch sie hat keine Macht über die Armee. Diese ist autonom und verfügt über 25 Prozent der Parlamentssitze. Zudem gibt es einen Klüngel nationalistischer, unverhohlen rassistischer Mönche. Einer von ihnen ist Thu Sait Tha. Bei seinen hasserfüllten Reden nimmt er kein Blatt vor den Mund. Möglicherweise ist es diesen Mönchen gelungen, Aung San Suu Kyi zu erpressen, denn die Regierungschefin weigert sich, in der Frage der muslimischen Minderheit der Rohingyas klar Stellung zu beziehen.

Arte, 23.20

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