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23.05.2017
- → Betrieb & Gewerkschaft
Schweiz: Pharmakonzern plant Stellenvernichtung
Bern. Die größte Schweizer Gewerkschaft Unia hat den Pharmakonzern Novartis aufgefordert, auf eine geplante Stellenvernichtung zu verzichten. In einer Mitteilung des Verbands vom Donnerstag heißt es, das Unternehmen wolle 500 Stellen in der Schweiz abbauen, davon 162 in der Produktion, weitere 109 in der Entwicklung, 117 im Pharmamanagement und 105 bei den Business-Services wie Finanzen, Personalwesen, IT, Einkauf und Immobilien. Die Stellen sollen teilweise nach Indien verlegt werden. In der Gewerkschaftsmitteilung heißt es dazu: »Für die 500 Beschäftigten ist das ein Schock und angesichts der satten Gewinne von Novartis nicht nachvollziehbar.« (jW)
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