Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Freitag, 24. Mai 2019, Nr. 119
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 22.05.2017, Seite 15 / Politisches Buch
Zeitschriften

Neu erschienen

Multipolar

Die erste Ausgabe der Zeitschrift für kritische Sicherheitsforschung, Multipolar, setzt den Schwerpunkt auf »eingefrorene Konflikte« im postsowjetischen Raum und in Nordafrika. Die Entwicklung der international nicht anerkannten Republik Transnistrien, die in den Grenzen der süd­europäischen Republik Moldau liegt, wird analysiert. Die Bemühungen einer Konfliktlösung zwischen Armenien, Aserbaidschan und Berg-Karabach werden dargestellt und die völkerrechtliche Situation des nordafrikanischen Staates Westsahara. Die Lawrow-Initiative von 2009 wird erläutert: Russlands Außenminister unterbreitete einen Vorschlag, der Konsultationen zwischen der NATO und Russland bei Krisen vorsah, jedoch »nie substantiell diskutiert wurde«. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit dem »Abstieg der USA im Nahen Osten und der erstarkenden Regionalmacht Iran«. (jW)

Multipolar, Heft 1/2017, 116 S., 9,90 Euro, Bezug: Welttrends – Potsdamer Wissenschaftsverlag, August-Bebel-Str. 26–52, 14482 Potsdam, E-Mail: verlag@welttrends.de

Friedensforum

Beiträge zum Thema Rüstungsfinanzierung sind ein wichtiger Teil in der Zeitschrift Friedensforum. Joseph Gerson geht auf die Haltung der US-Regierung zum Einsatz von Atomwaffen ein. Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf vorgeschlagen, Südkorea und Japan nuklear zu bewaffnen, damit die Welt »sicherer« werde. Bernhard Trautvetter warnt vor dem Joint Air Power Competence Centre der NATO in Kalkar am Niederrhein. Dort werden neue Kriegsstrategien, wie der Einsatz unbemannter Drohnen, entwickelt. (jW)

Friedensforum, Heft 3/2017, 52 S., 4,50 Euro, Bezug: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, E-Mail: friekoop@friedenskooperative.de

Faktencheck: Europa

Die Redaktion der Zeitschrift Faktencheck: Europa mobilisiert gegen den G-20-Gipfel am 7. und 8. Juli Hamburg. Die Ziele der G-20-Staats- und Regierungschef werden erläutert, deren Maßnahmen »gegen die Armen und gegen die arbeitende Bevölkerung gerichtet« seien. Auf dem Gipfeltreffen in Toronto 2010 sei gefordert worden, die Haushaltsdefizite der Industrieländer bis 2013 zu halbieren und ab 2016 »mit dem allgemeinen Schuldenabbau zu beginnen«. Weitere Artikel befassen sich mit dem Ausgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich, mit »EU-Freihandel in Afrika«, den Auswirkungen der Privatisierungen in Griechenland und den deutschen Exportüberschüssen. (jW)

Faktencheck: Europa, Heft 3/2017, 8 S., Bestellungen 1 bis 99 Stück: 25 Cent je Exemplar, ab 100 Stück: 15 Cent je Exemplar, Bezug: bestellen@faktencheckhellas.org

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