-
02.05.2017
- → Ausland
Untersuchung von Hinrichtungen in USA
Washington. Nach der jüngsten Hinrichtung im US-Bundesstaat Arkansas hat am Freitag abend ein Bundesgericht eine Autopsie der Leiche angeordnet. Die Entscheidung fiel weniger als 24 Stunden nach der Hinrichtung eines verurteilten Mörders per Giftspritze. Dessen Anwälte sowie die Bürgerrechtsorganisation ACLU forderten eine Untersuchung der Exekution, weil der 38jährige während der Hinrichtung am Donnerstag abend gelitten habe. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!