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Inklusiver Unterricht braucht mehr Personal

Berlin. Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, hat mehr Geld für die Betreuung von emotional und sozial verhaltensauffälligen Schülern gefordert. Um inklusiven Unterricht an den Regelschulen gewährleisten zu können, sei überdies mehr Personal nötig. »Die Lehrkräfte brauchen Unterstützung durch multiprofessionelle Teams«, sagte Beckmann am Sonntag. Dazu könnten Sozial- und Sonderpädagogen sowie Familientherapeuten und Schulgesundheitsfachkräfte gehören. Wichtig sei in jedem Fall eine Doppelbesetzung Lehrer/Sonderpädagoge für die Klassen. Die Zahl der als verhaltensauffällig diagnostizierten Kinder mit entsprechendem Förderbedarf ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen: von gut 46.000 im Jahr 2005 auf mehr als 85.000 im Schuljahr 2015/2016. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2017, Seite 5, Inland

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