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Bartsch zerbricht sich Schulz’ Kopf

Berlin. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz nahegelegt, eine Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl auszuschließen. »Martin Schulz muss glasklar erklären, dass er nicht als Minister in ein Kabinett unter Angela Merkel eintritt«, sagte Bartsch dem Tagesspiegel am Sonntag. Eine solche Aussage würde Schulz »glaubwürdiger machen«. Zwar unterschieden sich die Sozialdemokraten verbal von den Unionsparteien, indem erstere soziale Aspekte stärker betonten. In Wirklichkeit, so Bartsch, würde sich die SPD aber »jede Hintertür offen« halten. Bislang würde sich der Kanzlerkandidat »inhaltlich im Vagen« bewegen. Es bleibe deshalb ungewiss, ob sich mit Schulz die Chancen auf ein – von Bartsch anvisiertes – Regierungsbündnis aus SPD, Linken und Grünen erhöht hätten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2017, Seite 4, Inland

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