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Schweiz: Gewerkschaften verlieren Mitglieder

Bern. Die Verbände des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) haben im vergangenen Jahr etwa ein Prozent ihrer Mitglieder verloren. Ende 2016 hatte der SGB insgesamt 357.516 Mitglieder (gegenüber zuvor 361.108). Das hat der SGB bereits am 5. April mitgeteilt. Die größte Gewerkschaft der Schweiz Unia konnte demnach ihren Mitgliederbestand halten (neu 201.170 Mitglieder gegenüber zuvor 201.164). Deutliche Verluste mussten hingegen die zweit- und drittgrößten Verbände SEV (Verkehrsgewerkschaft, 41.355 Mitglieder gegenüber 42.167) und Syndicom (Mediengewerkschaft, 34.171 Mitglieder gegenüber 35.665) hinnehmen. Auch die bislang viertstärkste Gewerkschaft VPOD, zuständig für Beschäftigte im öffentlichen und im Gesundheitsbereich, wurde schwächer: Waren 2015 noch 35.141 Angestellte in ihr organisiert, sind es nunmehr nur 34.747. Insgesamt bilden 16 Gewerkschaften den SGB, abgesehen von den vier Großverbänden sind jedoch in keiner weiteren Gewerkschaft mehr als 10.000 Beschäftigte organisiert. Eine ausführlichere Analyse veröffentlicht der SGB in der Regel erst später im Jahr. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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