Gegründet 1947 Dienstag, 22. Oktober 2019, Nr. 245
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Aus: Ausgabe vom 10.04.2017, Seite 15 / Politisches Buch
Zeitschriften

Neu erschienen

Arbeiterstimme

Die Arbeiterstimme schreibt über die Chancen von SPD-Kandidat Martin Schulz, Kanzler zu werden. Man hoffe »auf Wunder und einen ähnlichen Erdrutschsieg wie etwa 1998. Aber da waren die Zeiten und Konstellationen ganz andere«. Das Kapital habe nach dem Anschluss der DDR nach neuen wirtschaftsförderlichen Rezepten verlangt. Berichtet wird auch über den Versuch von Israelis in London, in der Labour-Party eigene Jugendverbände zu gründen. Ausführlich werden Aspekte der russischen Oktoberrevolution 1917 diskutiert, etwa ihre Bedeutung für zukünftige Sozialismusversuche und die Rolle von Alexander Fjodorowitsch Kerenski, der nach der Februarrevolution Minister und dann auch Premier war. (jW)

Arbeiterstimme, Frühjahr 2017, Nr. 195, 40 S., 3,00 Euro; Bezug: Thomas Gradl, Postfach 910307, 90261 Nürnberg, E- Mail: redaktion@arbeiterstimme.org

Inamo

Das Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten widmet sich dem Thema »Stadtentwicklung«. »Die auf den Bau hyperrealer Großprojekte und ikonischer Gebäude ausgelegte Stadtentwicklungsstrategie Dubais fand bis zum Ausbruch der Finanzkrise 2008/09 eine enorme globale Aufmerksamkeit und war Vorbild für viele arabische Staaten«, schreibt Christian Steiner. Im marokkanischen Tanger wurde in den vergangenen Jahren ein großer Containerhafen gebaut, »sozialräumliche Fragmentierung« habe aber zugenommen. In den saudiarabischen Städten Mekka und Medina würden »die übereinander gelagerten historischen, sozialen und physischen Schichten der urbanen Struktur« komplett vernachlässigt. (jW)

Inamo, Frühling 2017, 72 S., 5,50 Euro, Bezug: Inamo e. V., Postfach 31 07 27, 10637 Berlin, Telefon: 030/86  42  18  45, E- Mail: redaktion@inamo.de

Mitteilungen

Die Monatszeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke (KPF) wendet sich gegen eine Debatte über deutsche Atomwaffen und druckt den »Appell an die Menschheit« von Albert Schweitzer aus dem Jahr 1957 sowie eine Rede Daniela Dahns, die sie auf der Münchener Friedenskonferenz im Februar hielt, nach. Reiner Zilkenat befasst sich mit US-Plänen für einen Nuklearkrieg in den 1950er Jahren. Der zweite Schwerpunkt des Heftes erinnert an die Friedensaktion von Schriftstellern in den 1980er Jahren. Außerdem: Beiträge zu Guernica (Hartmut König), zum NATO-Putsch in Griechenland 1967 (Ronald Friedmann) und zur Gründung der USPD 1917 (Heinz Karl). (jW)

Mitteilungen, Heft 4/2017, Spendenempfehlung: 1,00 Euro. Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de

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