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Opel-Betriebsrat fordert Jobgarantien

Rüsselsheim. Beim Verkauf von Opel an den französischen PSA-Konzern knirscht es zwischen General Motors (GM) und dem Opel-Gesamtbetriebsrat. Dessen Vorsitzender Wolfgang Schäfer-Klug hat die US-Konzernmutter aufgefordert, die bereits früher mit der IG Metall verabredeten Garantien für Jobs und Investitionsentscheidungen beim Verkauf gerichtsfest zu fixieren. Das sei allein Sache des GM-Managements, erklärte Schäfer-Klug am Dienstag in Rüsselsheim.

Er hatte in der vergangenen Woche in einem Brief an die Belegschaft erstmals offen Zweifel daran geäußert, dass das Management beim Verkauf auf den Zusagen bestehen will. GM hatte vor Jahren neben Investitionszusagen für die einzelnen Werke vertraglich zugesichert, bis Ende 2018 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. GM und PSA haben sich grundsätzlich auf den Opel-Verkauf geeinigt, der bis zum Jahresende juristisch abgeschlossen sein soll. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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