Aus: Ausgabe vom 13.03.2017, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

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Der 13. Mann: Die Rebellen haben einen Unbekannten (Michel Piccoli, r.) aus dem Gefängnis befreit und trauen ihm nicht. Doch den Deutschen geht es ähnlich: »Ein Mann zuviel«

Re: Auch unsere Niederlande!

Sylvana Simons und ihre neue Partei

In den Niederlanden könnte die rechte »Partei für die Freiheit« (PVV) bei den Wahlen am 15. März 2017 stärkste Kraft werden. Für Migranten und Muslime im Land ist das ein Alptraum. »Re:« zeigt, wie verhärtet die Positionen in der einstigen liberalen Vorzeigedemokratie sind. Und wie sehr Sylvana Simons, ehemalige TV-Moderatorin und Gründerin der neuen Partei »Denk«, für ihr politisches Engagement gegen rechts angefeindet wird.

Arte, 19.40

Ein Mann zu viel

1943: Eine Gruppe Widerstandskämpfer dringt in der Auvergne in eine deutsche Stellung ein, um zwölf zum Tode verurteilte Gefangene zu befreien. Die anderen Insassen sollen zurückgelassen werden. Doch nach Abschluss der Aktion fällt den Partisanen auf, dass sie einen Gefangenen zu viel befreit haben. Sehr stark. F/I 1967. Regie: Costa-Gavras.

Arte, 20.15

Mohammad Mustermann

Deutschland, deine Flüchtlinge

Seinen jüngsten Sohn Ali sieht Mohammad Alabdulla zum ersten Mal am Flughafen Schönefeld. Kurz vor dessen Geburt hat er Syrien, von Bombensplittern schwer am Auge verletzt, im Herbst 2014 verlassen. Als seine Frau und die Kinder zwei Jahre später nachkommen dürfen, spricht der Vater und Ehemann deutsch, lebt in einer eigenen Wohnung und macht sein erstes Praktikum. Er ist einer von drei Geflüchteten, die ARD-Korrespondent Matthias Deiß zwei Jahre lang begleitet hat.

Das Erste, 22.45

Akte D (2/3)

Das Versagen der Wohnungspolitik

Die Sendung geht der Frage nach, warum das Wohnen in Deutschland immer teurer wird. Dazu unternehmen die Autorinnen nach eigener Auskunft eine historische Spurensuche, beginnend mit dem Wohnungselend im Kaiserreich, über die Gründung der ersten Wohnungsbaugenossenschaften und den staatlich geförderten Wohnungsbau der Weimarer Republik, die staatlichen Maßnahmen gegen die Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost und West, die Entwicklung von Vorstädten und Innenstädten in den 60er und 70er Jahren bis hin zu den Deregulierungen und Privatisierungsexzessen der 90er Jahre. Nazizeit lassen wir mal wieder weg – oder wie?

Das Erste, 23.30

30 Minuten Deutschland

Graffiti-Seniorin gegen rechts – Vandalismus oder Notwehr? Die Frage als Betthupferl. Moderation: Richterin Julia Scherf.

RTL, 23.30

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