Zum Inhalt der Seite

Mann von Polizistin angeschossen

Bielefeld. Im ostwestfälischen Gütersloh ist ein mit einem Messer bewaffneter Mann von der Polizei angeschossen worden. Eine Beamtin habe einen gezielten Schuss auf die Beine des Mannes abgegeben, als die Beamten einen Angriff mit dem Messer fürchteten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld am Sonntag mit. Der Mann wurde demnach im Krankenhaus operiert, es besteht keine Lebensgefahr. Die Beamten setzten zunächst Pfefferspray ein, schließlich schoss eine Polizistin dem Mann in den Oberschenkel. Daraufhin konnte er überwältigt werden. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob der Mann in einer Psychiatrie untergebracht werden muss. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2017, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!