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Kritik an ­Staatsbesuch bei Erdogan

Berlin. Vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Türkei am Donnerstag sorgen die Asylgesuche von etwa 40 türkischen Offiziere in Deutschland für Auseinandersetzungen. Der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik forderte am Montag die BRD zur Ablehnung aller Asylanträge auf. Die Bundesregierung betonte dagegen, die Entscheidung liege allein bei den Asylbehörden. Kritik am Besuch Merkels in Ankara kam vom türkischen Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu. Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP) warf ihr in der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe) Unterstützung für Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Pläne zur Einführung eines Präsidialsystems vor. Erdogans Vorhaben, über das Anfang April in einem Referendum abgestimmt wird, werde »das Ende der Demokratie in der Türkei« bedeuten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2017, Seite 1, Inland

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