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Tiefe Temperaturen setzen Stromnetz zu

Bonn. Stromengpässe durch die anhaltende Kälte und den Ausfall von Atommeilern in Frankreich halten auch die deutschen Netzbetreiber auf Trab. Die Bundesnetzagentur sprach allerdings am Wochenende von einer »herausfordernden« Situation. »Die Versorgungslage ist angespannt, aber gut beherrschbar«, sagte ein Sprecher der Bonner Behörde.

Französische und deutsche Netzbetreiber seien vorbereitet, um dies in den Griff zu bekommen. Eine Gefährdung der Versorgung in Deutschland hält man für »sehr unwahrscheinlich«. Inzwischen würde sich mit nachlassender Kälte die Situation auch langsam wieder entspannen.

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Durch die »tiefen Temperaturen« in den vergangenen Tagen wurde das europäische Verbundnetz in weiten Teilen weit überdurchschnittlich beansprucht. Das gilt besonders für Frankreich, wo sehr viele Elektroheizungen installiert sind. Fällt die Temperatur um ein Grad, entsteht dort landesweit im Schnitt eine zusätzliche Last von 2.400 Megawatt. Verschärfend kommt hinzu, dass in Frankreich mehrere Atommeiler derzeit keinen Strom liefern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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