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Die Bahn treibt Schadenersatz ein

München. Im Kampf gegen illegale Preisabsprachen von Lieferanten hat die Deutsche Bahn bereits rund 380 Millionen Euro an Schadenersatzzahlungen eingetrieben. »In den vergangenen Jahren ist die Bahn mit Kartellen wohl um einen Milliardenbetrag betrogen worden«, sagte der für das Thema Recht zuständige Bahn-Vorstand Ronald Pofalla der Süddeutschen Zeitung vom Montag. »Wir rechnen damit, kurzfristig die Schallmauer von 400 Millionen Euro zu durchbrechen.«

Die Deutsche Bahn leidet unter illegalen Preisabsprachen von Lieferanten. 2013 hatte der Konzern als erstes deutsches Unternehmen eine Sondereinheit gegründet, die Kartellsünder jagt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2016, Seite 5, Inland

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