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Bundesrechnungshof kritisiert Jobcenter

München. Der Bundesrechnungshof hat die Vermittlungsarbeit in den Jobcentern gerügt und mehr Effizienz angemahnt. Die Betreuung von Hartz-IV-Beziehern, die an Maßnahmen wie etwa Ein-Euro-Jobs oder Weiterbildungsprogrammen teilnehmen, sei »noch deutlich verbesserungsbedürftig«, heißt es in einem Prüfbericht. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) räumte Fehler ein, führte diese aber allein auf ungenügende Dokumentationen zurück. Ein Sprecher des Bundesrechnungshofs sagte, der Prüfbericht, über den die Süddeutsche Zeitung am Freitag berichtete, sei noch vorläufig. Die endgültige Fassung solle bis Jahresende feststehen. Dem SZ-Bericht zufolge sind nach Einschätzung der Prüfer die Förderprogramme »oft nur zufällig erfolgreich«. Die »mit hohem finanziellen Aufwand der Jobcenter und großem persönlichen Einsatz der Leistungsberechtigten erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten« seien »oft nutzlos«. (AFP/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2016, Seite 5, Inland

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