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Politik vermittelt im TUI-fly-Konflikt

Hannover. Nach zahlreichen Flugausfällen beim Ferienflieger TUI-fly und zum Teil auch bei seinem Partner Air Berlin schaltet sich die Politik ein. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) lud alle Beteiligten für Freitag abend zu einem »runden Tisch« mit Unternehmens- und Belegschaftsvertretern der TUI-fly. Das teilte Ministeriumssprecherin Sabine Schlemmer-Kaune am Freitag in Hannover mit. Sie kritisierte zugleich, die Haltung der Airline, Passagiere mit Hinweis auf »höhere Gewalt« nicht zu entschädigen, sei »nicht nachvollziehbar«.

Die Fluggesellschaft versucht unterdessen, mit gemieteten Maschinen und Besatzungen einen Teil der Ausfälle aufzufangen. In den Vortagen hatten sich viele Crewmitglieder krank gemeldet (siehe jW vom Freitag). Als Hintergrund dafür wird die Angst vor Jobverlusten und tariflichen Verschlechterungen im Zuge eines kürzlich bekanntgegebenen tiefgreifenden Konzernumbaus gesehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2016, Seite 5, Inland

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