23.07.2016
Tsipras verliert Machtpoker
Griechischer Ministerpräsident mit Vorstoß zur sofortigen Änderung des Wahlgesetzes gescheitert
Von Heike Schrader, Athen
Das griechische Wahlgesetz ist ungerecht. Um stabile Regierungen zu ermöglichen, bekommt die stärkste Partei bei den Parlamentswahlen einen Bonus von 50 Sitzen. Nur die übrigen 250 Sitze werden analog der Stimmstärke der Parteien verteilt.Alle linken Parteien hatten in der Vergangenheit immer wieder die Einführung eines dem Wählerwillen entsprechenden reinen Verhältniswahlrechts gefordert. Die amtierende Koalition aus Syriza und Anel hat nun versucht, diese Forderun...
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