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»Gedenkort« für Burak Bektas

Berlin. Zur Erinnerung an den vor vier Jahren wahrscheinlich aus Fremdenhass ermordeten Burak Bektas wird im Berliner Stadtbezirk Neukölln ein »Gedenkort« angelegt. Das beschloss die zuständige Bezirksversammlung am Mittwoch abend mit den Stimmen von SPD, Grünen, Piraten und Linkspartei. Die CDU-Fraktion stimmte dagegen.

Die Familie des damals 21 Jahre alten Opfers kämpft immer noch darum, dass der Mord aufgeklärt wird. Der Polizei werden schwere Ermittlungsfehler vorgeworfen. Der »lebendige Gedenkort« soll ein künstlerisch gestaltetes Denkmal sein, das vielfältige Aktivitäten wie Nachbarschaftstreffen, Workshops mit Schulklassen und Mahnwachen ermöglicht. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2016, Seite 4, Inland

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