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Beitrag der Genossenschaft

Außerordentliche Genossenschaftsversammlung am Samstag, 6. Februar

Mit der Frühjahrskampagne will die junge Welt ihren Bekanntheitsgrad deutlich erhöhen. Zuletzt hat die erfolgreiche Rosa-Luxemburg-Konferenz am 9. Januar 2016 gezeigt, dass die junge Welt und ihre Arbeit selbst dann totgeschwiegen werden, wenn wichtige und berühmte Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland vor über 2.500 Besuchern interessante Analysen und Berichte vortragen. Damit die Zeitung und ihre Position trotzdem bekannt werden, brauchen wir die Hilfe von Freundinnen und Freunden der Zeitung – und von unserer Genossenschaft. Was kann sie dazu beitragen, dass die Zahl der Leserinnen und Leser deutlich zunimmt, der Kioskverkauf und der Bekanntheitsgrad der jungen Welt wachsen? Auf der außerordentlichen Versammlung der LPG junge Welt eG wird der Geschäftsführer der jungen Welt Lage und Pläne skizzieren, der Genossenschaftsvorstand ein Aktionsprogramm zur Diskussion stellen. Die Beratung beginnt um 13 Uhr, schon ab 12 Uhr kann die Möglichkeit genutzt werden, an einer Führung durch die Verlags- und Redaktionsräume teilzunehmen. Da das Treffen in der jW-Ladengalerie stattfindet, ist es auch eine wunderbare Gelegenheit, die Ausstellung »Fidel es Fidel« von Roberto Chile zu studieren.

Vorstand der Genossenschaft LPG junge Welt eG

Weitere Infos zur Mitgliedschaft siehe unter www.jungewelt.de/­unterstuetzen/genossenschaft/­aufnahmeantrag.php

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2016, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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