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Tarifrunde bei Telekom steht an

Bonn. Die Gewerkschaft ver.di geht mit der Forderung nach einer Lohnerhöhung um fünf Prozent in die anstehenden Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom AG. Für die unteren Gehaltsgruppen solle die Anhebung der Einkommen allerdings noch deutlicher ausfallen, sagte ein ver.di-Sprecher am Freitag. Außerdem möchte die Gewerkschaft die auslaufende Vereinbarung zum Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen verlängern. In Deutschland hat der Konzern derzeit nach Unternehmensangaben knapp 70.000 Tarifbeschäftigte. Der laufende Tarifvertrag für die meisten Mitarbeiter aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz, Technik und Service werde fristgerecht zum 31. Januar, bei T-Systems zwei Monate später gekündigt, sagte der Sprecher. Im April 2014 war ausgehandelt worden, die Entgelte über zwei Jahre in zwei Schritten um 4,6 Prozent zu erhöhen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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