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Von der Leyens frisierter Lebenslauf

Berlin. Die US-amerikanische Universität Stanford wirft Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nach Recherchen der Welt am Sonntag einen Missbrauch des Hochschulnamens vor. Die Ministerin führe in ihrem Lebenslauf Stationen in Stanford auf, sei aber nach Auskunft einer Unisprecherin in keinem offiziellen Programm eingeschrieben gewesen, das mit einem Schein oder akademischen Abschluss abgeschlossen werde. Ein Sprecher der Ministerin sagte der Zeitung, die in ihrem Lebenslauf aufgeführten Angaben zu ihrer Zeit in Stanford seien durch Dokumente belegbar. Die Unikarriere der Ministerin wird derzeit auch in der BRD unter die Lupe genommen. Die Medizinische Hochschule Hannover überprüft ihre Doktorarbeit von 1990, nachdem ihr Plagiatsjäger Regelverstöße vorgeworfen hatten. Wann dazu ein Ergebnis vorliegt, ist noch offen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2015, Seite 4, Inland

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