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Streik bei Prosegur dauert an  

Potsdam. Das dritte Spitzengespräch zwischen den Tarifparteien Prosegur und ver.di ist ergebnislos vertagt worden. Das Geld- und Werttransportunternehmen Prosegur hat nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft keine neuen Optionen oder Spielräume eröffnet. »Wir bedauern die fehlende Kompromissbereitschaft der Geschäftsführung. Wir erwarten nach wie vor ein konkretes Tarifangebot«, so ver.di-Verhandlungsführer André Pollmann am Dienstag. Der unbefristete Streik bei Prosegur in Potsdam ist bereits in die dritte Woche gegangen. Der Haustarifvertrag ist bereits 14 Jahre alt. Die Geschäftsführung bietet bislang einen Standortzuschlag an, mit dessen Höhe die Gewerkschaft nicht einverstanden ist: Statt der angebotenen 65 Cent Zuschlag pro Stunde fordert sie einen Euro. Und zwar ohne die von Prosegur aufgestellte Bedingung, den Krankenstand auf bis zu vier Prozent zu senken. (jW)
 

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2015, Seite 5, Inland

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