23.04.2014
Beleidigungen sind alltäglich
In Hoyerswerda haben Unbekannte am Wochenende versucht, in ein Heim für Asylsuchende einzudringen
Von Claudia Wrobel
Das sächsische Hoyerswerda war über zwanzig Jahre lang Synonym für rassistische Ausschreitungen, nachdem dort 1991 ein brauner Mob mehrere Vertragsarbeiter und Flüchtlinge in einem Heim angegriffen und verletzt hatte. Die Menge jubelte, die Polizei schaute zu. Erst Anfang 2014 wurde wieder eine Flüchtlingsunterkunft in der Stadt eröffnet. Diese wurde am Osterwochenende angegriffen. Mindestens zwei vermummte Täter haben erfolglos versucht, in das Heim einzudringen, w...
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