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Aus: Ausgabe vom 26.02.2014, Seite 1 / Inland

Länder wollen weg von Optionspflicht

Mainz. Mehrere von SPD und Grünen regierte Bundesländer dringen auf eine vollständige Abschaffung der Optionspflicht für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern. Sie sollen die doppelte Staatsangehörigkeit dauerhaft behalten dürfen. Das rheinland-pfälzische Kabinett beschloß am Dienstag in Mainz einen Gesetzentwurf, der auf der Bundesratssitzung im März beraten werden soll. Unterstützt wird das Vorgehen von Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. »Wir wählen diesen Weg, um die Optionspflicht vollständig und nicht nur – wie das jetzt das Bundesinnenministerium offenbar vorhat – teilweise abzuschaffen«, sagte die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Irene Alt (Grüne). Der Entwurf sieht auch vor, daß Menschen den deutschen Paß zurückerhalten können, wenn sie ihn aufgrund der bisherigen Rechtslage abgeben mußten. (AFP/jW)

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