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Keksdenkmal

Mit einem Grabmal aus rund 17000 Keksen will der Neuseeländer Kingsley Baird in Dresden an die Toten des Ersten Weltkriegs erinnern. Die eßbaren »Bausteine« sind aus einem Teig geformt, aus dem schon die Hartkekse für die Soldaten Neuseelands und Australiens im Ersten Weltkrieg hergestellt wurden, wie das Militärhistorische Museum der Bundeswehr mitteilte. Bis heute ist es in beiden Ländern Brauch, am sogenannten Anzac Day einem Gedenktag für Soldaten – Anzac Kekse in Form kleiner Soldaten zu backen. Die Zahl 17000 ist nicht zufällig gewählt. Sie entspricht in etwa der Stärke einer Division im Ersten Weltkrieg. Damals kamen so viele Menschen binnen weniger Tage ums Leben. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2014, Seite 13, Feuilleton

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