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Debeka kaufte Wettbewerbsvorteile

Frankfurt am Main. Mitarbeiter von Deutschlands größter privater Krankenkasse Debeka haben nach Firmenangaben in den 80er und 90er Jahren massenhaft Adressen möglicher Kunden gekauft. Versicherungsvertreter hätten diese auf eigene Rechnung erworben und untereinander verteilt, räumte Vorstandschef Uwe Laue ein und bestätigte damit im wesentlichen einen Bericht des Handelsblatts (Freitagausgabe). Die Zeitung berichtete unter Berufung auf ehemalige Mitarbeiter, hohe Vertriebsmanager hätten Behördenmitarbeiter bestochen, um an Adressen von Staatsdienern zu kommen, die kurz vor der Verbeamtung standen. Das habe ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Von den 2,2 Millionen Kunden der Krankenkasse sind 1,87 Millionen Beamte und deren Angehörige. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2013, Seite 1, Inland

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