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02.11.2013
- → Geschichte
Anno ... 45.Woche
1848, 9. November: Der Mitbegründer der linken Fraktion »Deutscher Hof« in der Frankfurter Nationalversammlung, Robert Blum, wird in Wien hingerichtet. Als Delegierter reiste er im Oktober nach Wien, wo er am bewaffneten Kampf gegen die Konterrevolution und die geplante Entsendung von deutschen und italienischen Truppen nach Ungarn teilnahm. Nach Niederschlagung des Aufstands und der Einnahme Wiens am 31. Oktober wird der Abgeordnete trotz Immunität zum Tode verurteilt und standrechtlich erschossen.
1913, 6. November: Beginn der »Zabern-Affäre«. Ausgangspunkt waren Ausfälle Günter Forstners, einem deutschen Leutnant des im unterelsässischen Zabern stationierten Infanterieregiments. Am 28. Oktober beschimpft er gegenüber Rekruten die ansässigen Elsässer als »Wackes« und fordert zur Gewalt gegen sie auf. Daraufhin kommt es zu Zusammenstößen zwischen der aufgebrachten Bevölkerung und dem deutschen Militär. Das übernimmt daraufhin die Kontrolle in der Stadt. Am 6. November erscheinen erste Artikel in den beiden Lokalzeitungen Elsässer und Zaberner Anzeiger. Infolge derer weitet sich die Affäre auf das ganze Reichsgebiet aus. Es kommt zu landesweiten antimilitaristischen Protestaktionen der Arbeiterbewegung.
1923, 5. November: Beginn des Generalstreiks in Polen gegen den von der Regierung verhängten Ausnahmezustand. Der Ausstand ist der Ausdruck des revolutionären Aufschwungs seit Juli 1923 gegen Inflation, Hunger und gegen die bürgerlich-gutsherrliche Ordnung. Auf Initiative der Kommunistischen Arbeiterpartei Polens entstehen Einheitsfrontorgane, wie das Komitee 21, dem Sozialisten und Gewerkschafter angehören. In Krakow wird der Streik am 6./7. November zu einem bewaffneten Aufstand. Durch einen Kompromiß rechter Führer der Polnischen Sozialistischen Partei (PPS) mit den Behörden werden die Arbeiter entwaffnet, und der Aufstand abgebrochen.
1943, 6. November: Befreiung Kiews durch die Rote Armee im Rahmen der »Kiewer Strategischen Offensive«. Unter hohen Verlusten gelingt es den sowjetischen Truppen, die Stadt von der Wehrmacht zu befreien und dauerhaft zu halten. Rückeroberungsversuche der Deutschen unter Leitung Erich Mansteins schlagen wiederholt fehl.
1913, 6. November: Beginn der »Zabern-Affäre«. Ausgangspunkt waren Ausfälle Günter Forstners, einem deutschen Leutnant des im unterelsässischen Zabern stationierten Infanterieregiments. Am 28. Oktober beschimpft er gegenüber Rekruten die ansässigen Elsässer als »Wackes« und fordert zur Gewalt gegen sie auf. Daraufhin kommt es zu Zusammenstößen zwischen der aufgebrachten Bevölkerung und dem deutschen Militär. Das übernimmt daraufhin die Kontrolle in der Stadt. Am 6. November erscheinen erste Artikel in den beiden Lokalzeitungen Elsässer und Zaberner Anzeiger. Infolge derer weitet sich die Affäre auf das ganze Reichsgebiet aus. Es kommt zu landesweiten antimilitaristischen Protestaktionen der Arbeiterbewegung.
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1923, 5. November: Beginn des Generalstreiks in Polen gegen den von der Regierung verhängten Ausnahmezustand. Der Ausstand ist der Ausdruck des revolutionären Aufschwungs seit Juli 1923 gegen Inflation, Hunger und gegen die bürgerlich-gutsherrliche Ordnung. Auf Initiative der Kommunistischen Arbeiterpartei Polens entstehen Einheitsfrontorgane, wie das Komitee 21, dem Sozialisten und Gewerkschafter angehören. In Krakow wird der Streik am 6./7. November zu einem bewaffneten Aufstand. Durch einen Kompromiß rechter Führer der Polnischen Sozialistischen Partei (PPS) mit den Behörden werden die Arbeiter entwaffnet, und der Aufstand abgebrochen.
1943, 6. November: Befreiung Kiews durch die Rote Armee im Rahmen der »Kiewer Strategischen Offensive«. Unter hohen Verlusten gelingt es den sowjetischen Truppen, die Stadt von der Wehrmacht zu befreien und dauerhaft zu halten. Rückeroberungsversuche der Deutschen unter Leitung Erich Mansteins schlagen wiederholt fehl.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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