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Friedensbewegung stärken!
Nächste Rosa-Luxemburg-Konferenz wird Manifestation gegen Kriege
Diese Zustände zu beschreiben und zu analysieren ist tägliche Aufgabe der Tageszeitung junge Welt. Einmal im Jahr lädt sie – mit Unterstützung von 40 Organisationen und Gruppen – zur Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz nach Berlin ein, auf der eine Ausgabe der Zeitung mit ganz anderen Mitteln realisiert wird: Anstelle des geschriebenen Wortes stellen Referenten und Gesprächspartner aus der ganzen Welt ihre Analysen persönlich vor. Die kommende XIX. Konferenz wird als Manifestation gegen imperialistische Kriege organisiert: Vertreter der Friedensbewegung (zum Beispiel Maria do Socorro Gomes Coelho, Präsidentin des Weltfriedensrates aus Brasilien), der international organisierten antifaschistischen Bewegung (Ulrich Schneider, Generalsekretär der FIR), von Politik und Gewerkschaft (eingeladen ist Bernd Riexinger, Vorsitzender der Linkspartei) und international aktive Wissenschaftler und Politiker wie der kanadische Professor Michel Chossudovsky oder der ehemalige jugoslawische Außenminister Živadin Jovanovic sowie der Kampfgefährte von Nelson Mandela, Denis Goldberg aus Südafrika, werden als Gäste erwartet.
Die Manifestation wird beendet mit einem besonderen Konzert: Erich Schmeckenbecher, Gründer der legendären Gruppe Zupfgeigenhansel, die sehr erfolgreiche Band Grup Yorum aus der Türkei, Luis Galríto und António Hilário, Liedermacher aus Portugal, und die Gruppe Strom & Wasser werden im Anschluß an die Podiumsdiskussion ab 20 Uhr für einen inhaltlichen wie emotionalen Höhepunkt der Veranstaltung sorgen, die nichts weniger als Impulse für eine neue europäische Friedensbewegung setzen will. Das komplette Programm wird demnächst in dieser Zeitung veröffentlicht, weitere Infos und Möglichkeiten für Kartenvorbestellung gibt es unter www.rosa-luxemburg-konferenz.de.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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